April 2017

Inhaltsverzeichnis Ausgabe April 2017

DAW - 3. Wirtschaftsdelegationsreise V.R. CHINA

in die Städte Hangzhou, Zibo und Weihai
vom 18. Juni bis 25. Juni 2017

Quelle: DAW

Im letzten Jahr führte der Deutsch-Asiatische Wirtschaftskreis e. V. zwei erfolgreiche Delegationsreisen für die mitreisenden deutschen Unternehmer nach China durch in Zusammenarbeit mit der China International Investment Promotion Agency (CIPA), einer offiziellen Vertretung des chinesischen Handelsministeriums in Deutschland. Vom 18. bis 25. Juni 2017 wird die nächste Geschäftsreise in die V. R. China angeboten, dieses Mal in die Städte Hangzhou, Zibo und Weihai.

Für interessierte Unternehmen aus den Bereichen Biomedizin, Pharma und Umweltschutz sowie anderen interessanten Branchen werden hervorragende Sonderkonditionen für die Reise angeboten. Im Gesamtpreis von EUR 1.950,00 ist enthalten:

Die gesamte Organisation und Durchführung der Reise einschließlich Flüge, Bahnverbindungen, Transfer, Unterkunft und Verpflegung. Für alle Treffen und Gespräche stehen Dolmetscher zur Verfügung.

Die Reise lohnt sich für die Unternehmen, die Beziehungen in China auf- oder ausbauen möchten. Alle Teilnehmer werden bei rechtzeitiger Anmeldung vorweg nach China gemeldet, um für jeden Mitreisenden in China die entsprechenden Kontaktpartner zu finden. Die bilateralen Investitionen und der Handel zwischen Deutschland und China haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich stark weiter entwickelt. So ist Deutschland mittlerweile Chinas größter Handelspartner in Europa und damit eine sehr wichtige Quelle für Auslandsinvestitionen. Nach wie vor benötigt China aber für seine Entwicklungen die deutsche Qualität.

Sollten Sie Interesse an dieser Reise haben, nehmen Sie bitte mit dem DAW Kontakt auf:

Tel. 06103 7315333/ E-Mail: daw@daw-ev.de

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Kunshan – eine Stadt, in der traditionelle Kunst auf moderne Industrie trifft

Am 25. April 2017 konnte der DAW eine hochrangige Delegation der Stadt Kunshan unter der Leitung der stellvertretenden Oberbürgermeisterin Frau Ming Jin in Frankfurt begrüßen. Im InterContinental Hotel in Frankfurt präsentierte sich die Stadt Kunshan mit ihrer traditionellen Kunst und stellte ihren Industriepark vor, in dem zurzeit 107 europäische und amerikanische Unternehmen angesiedelt sind, darunter bereits 55 deutsche Firmen.

Neben der Präsentation der Investitionspolitik der lokalen Regionen und Industrieparks nutzten deutsche Unternehmer diese Veranstaltung auch zum Knüpfen von Kontakten mit zahlreichen Unternehmen aus Kunshan.
Kunshan, eine Stadt in der unmittelbaren Nachbarschaft von Shanghai, ist in China nicht nur für ihre langjährige Kun-Oper-Kultur (eine der ältesten Bühnenkunstformen der Welt) bekannt, sondern auch wegen ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Das BIP liegt in Kunshan höher als in Taipeh.
In den letzten Jahren entwickelte sich die Kooperation zwischen Kunshan und Deutschland sehr rasant. So genießt die Stadt bereits den Ruf als deutsche Stadt für KMUs im Yangtse-Delta.

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INDIENSs Landwirtschaftsindustrie


Bildquelle: DAW

Indiens Landwirtschaftsindustrie steuert ca. 17 % des GDP bei und wird in diesem Jahr um 4,1 Prozent wachsen. Durch höhere Einkommen der Bevölkerung und dadurch gestiegener Verbrauch gingen die Verkaufszahlen nach oben. Aber auch ausländische Investitionen haben zu dem Anstieg beigetragen. In Folge verzeichnete der indische Agrarsektor viele Ansiedlungen ausländischer Unternehmen.

Seit dem Jahre 2000 flossen ca. USD 2,30 Milliarden ausländische Direktinvestitionen in die indische Landwirtschaft. Für die Entwicklung der Landwirtschaft, besonders in den ländlichen Regionen, hat die Regierung ein Budget von ca. USD 28 Milliarden verabschiedet. Damit soll die Produktivität der Bauern unterstützt und Ernteausfälle (durch Monsun) ausgeglichen werden. In 2016 konnten durch die Unterstützung 272 Millionen Tonnen Getreide geerntet werden.

Die Handelsbeziehungen und der Technologietransfer zwischen vielen Ländern wuchsen in den letzten Jahren enorm an. Auch eine große deutsche Firma etablierte sich und unterstützt mit Softwareprogrammen den Ernteverlauf. Managementsysteme wurden eingeführt. Investiert wurde auch in moderne Lagerhaltung/ Speicherung. Mit der Unterstützung von ausländischen Unternehmen und ausländischen Investitionen wird die Indische Agrarindustrie weiterhin auf Erfolgskurs bleiben.

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LAOS – Regierung wird vor steigenden Schulden gewarnt


Bildquelle: Bodo Fröhlich

von Oliver Massmann, CEO Duane Morris Ltd. Vietnam, E-Mail vom 18.04.2017
VientianeTimes

Wirtschaftsexperten haben die Regierung vor steigenden Schulden gewarnt. Eine Langzeitstrategie gegen die ansteigenden Schulden wäre vonnöten, um mehr Effizienz in die Finanzplanung zu bringen. Gegenwärtig benötigt Laos 1.559 Milliarden Kip (ca. 175 Mio. EUR), um das das Budget auszugleichen.

Der stellvertretende Finanzminister, Asaphangthong Siphandone, sagte kürzlich der Presse, dass die Regierung 2.442 Milliarden Kip (ca. 275 Mio. EUR) beschaffen muss, um das Defizit vom ersten Quartal auszugleichen. Hierfür wurden Rentenpapiere im  Gesamtbetrag von 592,34 Milliarden Kip vom Finanzministerium ausgestellt und 1.000 Milliarden Kip durch die Bank of Lao PDR beschafft. Falls diese Maßnahmen greifen, wird die Regierung ein Plus von 850 Milliarden Kip im Budget ausweisen können.
Ein Senior-Finanzexperte vom National Economic Research Institute, Dr. Leeber Leebouapao, sagte der Vientiane Times in der letzten Woche, es gäbe einen Weg, Geld von anderen Ländern zu beschaffen. Dieser Weg sollte jedoch nur im Notfall beschritten werden und dann nur kurzfristig. Notwendig wäre eine Langzeitstrategie durch die Regierung, um nicht durch Schulden in eine Wirtschaftskrise zu geraten. Die wichtigsten Maßnahmen wären daher, Einnahmen zu steigern und die Effizienz der Ausgaben abzusichern. Von Januar bis März 2017 sind nur 4.621 Milliarden Kip eingenommen worden. Das sind lt. Plan nur 77,8 Prozent (19,3 Prozent des Jahresplanes).  Das Defizit des ersten Quartals beträgt demnach 957,73 Milliarden  Kip. Die Regierung benötigt für anstehende Projekte 1.269 Milliarden Kip. Für die Rückzahlung der Schulden wurden 193 Milliarden Kip berechnet.
Für das gesamte Jahr 2017 stehen den Einnahmen von 23.801 Milliarden Kip Ausgaben in Höhe von 32.262 Milliarden Kip gegenüber. Wie viele staatliche Organisationen noch verschuldet sind, ist nicht dokumentiert. Seit 2015 gibt es keine klaren Aussagen darüber.

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PHILIPPINEN – Duterte erhält 925 Mio. USD Investitionen vom Mittleren Osten


Bildquelle: Dr. Andreas Klippe - "Präsident Duterte auf Einkaufstour"

Präsident Duterte kommt mit guten Nachrichten vom Staatsbesuch im Mittleren Osten zurück auf die Philippinen. Die Philippinen können sich über Investitionszusagen von etwa 925 Mio. USD freuen. Das schafft etwa 26.000 Arbeitsplätze.

Die einwöchige Reise führte den philippinischen Präsidenten Duterte nach Saudi-Arabien, Bahrain und Qatar. In den drei Ländern arbeiten nicht nur Hunderttausende von philippinischen Gastarbeitern, von dort wird jetzt auch verstärkt auf den Philippinen investiert. “Dutertemonics” schafft die Grundlage für einen gewaltigen Investitionsbedarf auf den Philippinen. Die arabischen Länder sind dabei etwas schneller als die deutschen.

http://klipp.tv/blogs/duterte-brings-home-925-m-investment-deals-middle-east/

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PHILIPPINEN – Die Wahrheit über das miliardenschwere Investitionsprogramm


Bildquelle: Dr. Andreas Klippe - "Präsident der Philippinen Rodrigo Duterte"

Die Wahrheit über das milliardenschwere Investitionsprogramm auf den Philippinen

Präsident Duterte will die Philippinen modernisieren und plant bis 2040. Allein in diesem Jahr 2017 werden 17 Milliarden USD in Infrastruktur investiert.

Die Vorgehensweise hin zu einer erfolgreichen Modernisierung ist der Hintergrund für im Ausland zum Teil unpopuläre Maßnahmen in den Philippinen.

Was ist nun die Wahrheit über das milliardenschwere Investitionsprogramm des philippinischen Präsidenten Duterte?​

http://asia4winners.de/die-wahrheit-ueber-das-milliardenschwere-investitionsprogramm-auf-den-philippinen/

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PHILIPPINEN - Aufgedeckt – Das gigantische Transportprogramm von Minister Tugade


Bildquelle: Dr. Andreas Klippe - "Build-Build-Build: Transportminister Arthur Tugade, Philippinen"-
von Dr. Andreas Klippe, DAW-Repräsentant Philippinen

Präsident Duterte will die Philippinen modernisieren und plant bis 2040. Während seiner Amtszeit bis Anfang 2022 sollen 145 Milliarden US-Dollar in das Transportwesen investiert werden.

Die Regierung Duterte hatte vom 27. bis 30. März 2017 mit Transportminister Arthur Tugade ihr erstes hochrangiges Mitglied nach Deutschland entsandt. Interessierte Unternehmer aus Deutschland hatten die Gelegenheit, am 28. März 2017 in Stuttgart und am 30. März 2017 in Berlin “Informationen aus erster Hand” zu bekommen.

http://asia4winners.de/aufgedeckt-das-gigantische-transportprogramm-von-minister-tugade/

DR. KLIPPE Philippines Corporation
Dr. Andreas Klippe
President and CEO
Email: Andreas Klippe | asia4winners a.klippe@asia4winners.de

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VIETNAM – SOLAR POWER – Erstes Solar-Gesetz durch Regierung verabschiedet 


Quelle: Bodo Fröhlich

VIETNAM – SOLAR POWER – Erstes Solar-Gesetz durch Regierung verabschiedet    
By Oliver Massmann, Duane Morris Vietnam LLC
Gesendet am 17.04.2017 – translation by DAW

Am 11. April 2017 verabschiedete der Premierminister ein erstes Gesetz für die Nutzung von Solar-Energie in Vietnam. (Decision No. 11/2017/QD-TTg). Nachfolgend sind die wichtigsten Punkte der Entscheidung aufgelistet:

Einspeisungstarif Feed-in-tariff rate (FIT):

EVN ist verantwortlich für den Kauf des gesamten Outputs von Solarkraftwerken von 2.086 Vietnamesischen Dongs/kWh (ca. 9.35 US Cents/kWh) inklusive Mehrwertsteuer. Dieser Einspeisungstarif gilt nur für leistungsgebundene Projekte mit einer Kapazität von Solarzellen über 16 % oder Solarmodulen über 15 %. Das gilt jedoch nicht für private Solarzellen auf Dächern, die nicht am Netz angeschlossen sind.
Der Tarif basiert auf dem Devisenkurs VND/ USD, der von der State Bank of Vietnam ausgegeben wurde (USD 1 = VND 22.316). Der Einspeisungstarif soll zukünftigen Währungsschwankungen angeglichen werden lt. PPA Power Purchase Agreement des Ministeriums für Handel und Industrie. Das PPA wird vorerst auf 20 Jahre begrenzt sein.

Anreize für Investitionen
Investoren könnten z. B. Kapital für Solarenergieprojekte von inländischen oder ausländischen Organisationen beschaffen. Solarenergieprojekte sind von Importzöllen ausgeschlossen. Die betrifft auch importierte Waren, Materialien und Halbfertigerzeugnisse für Solarenergieprojekte, die im Inland nicht zu beschaffen sind.

Solarenergieprojekte unterliegen einer reduzierten Körperschaftssteuer wie auch Projekte von Industrieproduktionen, die zu den Investitionsanreizen gehören. Ein Beispiel: Eine 10 prozentige Körperschaftssteuer ist auf 15 Jahre begrenzt. Ausnahmeregelungen: Projektausführung innerhalb von 4 Jahren, Steuerreduzierung von 50 % für die nächsten 9 Jahre. Solarenergieprojekte, Überlandleitungen und Transformatoren, die an den öffentlichen Netzen angeschlossen sind,  gehören zu den Ausnahmeregelungen und kommen in den Genuss der Investitionsanreize für 3 Jahre ab Start des Projektes.  Ausgenommen sind Projekte auf Pachtland.

Projekte des Energie-Masterplans
Der Energie-Masterplan, ob national oder provinzial, greift nur für ins Netz eingespeiste Solarprojekte.

Projekte von 50 MW oder weniger werden vom Ministerium für Handel und Industrie genehmigt und in den Energie-Masterplan integriert, wobei die größeren Projekte nur  vom Premierminister direkt bewilligt werden können

Nicht am öffentlichen Netz eingespeiste Projekte werden nicht in den Masterplan aufgenommen zum Schutz der Investoren bei den Schwierigkeiten von Verhandlungen.

Diese Entscheidung gilt vom 1. Juni 2017 bis 30. Juni 2019

Please do not hesitate to contact Oliver Massmann under omassmann@duanemorris.com if you have any questions or want to know more details on the above. Oliver Massmann is the General Director of Duane Morris Vietnam LLC.

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Vietnam - Ausfuhr von Casinogewinnen für Ausländer erlaubt


Bildquelle: DAW
Gesendet am 14.04.2017 von Oliver Massmann, CEO, Duane Morris  Vietnam LLP
Quelle: VLLF

Ausländischen Casino-Besuchern wird (lt. Dekret No. 03 vom 16. Januar 2017) erlaubt, Gewinne in Bar oder Überweisung auszuführen. Voraussetzung ist eine schriftliche Bestätigung über die Gesamtsumme, lizensiert durch die State Bank of Vietnam, sowie einen gültigen Pass. Vietnamesen aus Übersee müssen einen gültigen ausländischen Pass vorweisen, mit dem sie in Vietnam einreisen dürfen.

Gewinne in bar sind in Vietnam DONG bei lizensierten Banken einzuzahlen und auf eigene Auslandskonten zu transferieren.  Die Casinos können auch die Überweisungen über ihre Konten auf die „Foreign-currency payment accouts“ der Gewinner oder Übersee vornehmen. Sie benötigen hierfür ein eigenes Auslandskonto, um die täglichen Geldtransfers auszuführen. Die Casinos sollten dafür Sorge tragen, dass eine genügend Menge an ausländischem Bargeld in der Kasse ist, um Gewinne auszuzahlen und das Bargeld umtauschen zu können. Falls die tägliche Auszahlungssumme überschritten werden sollte, sind die Geldtransfers wie zuvor beschrieben vorzunehmen.

Spieler müssen für den Casino-Service mit Bankkarte bezahlen. Die Casinos dürfen für den Service nur per Bankkarte in Vietnam DONG entgegen nehmen.

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Vietnam - verbindet Kostenvorteile durch China


Bildquelle: DAW
Das Szenario eines Industrieparks in Hai Phong

Quelle: HKTDC Hong Kong 13. April 2017 (Auszug), Translation DAW

Die niedrigen Arbeitskosten, verbesserte Infrastruktur und Steuererleichterungen haben Vietnam einen attraktiven und großen Zustrom von Investoren beschert, die nach  hoher Wertschöpfung suchen und finden.  Der Mangel an Ingenieurwissen ist eine besondere Herausforderung für jede Art von Geschäften, speziell im Hinblick auf hochwertige Produktionsanlagen. Einige Investoren, z. B. aus Hong Kong, nutzen den technischen Service sowie Materiallieferungen aus China, um ihre vietnamesischen Betriebe zu unterstützen.

Logistisch hat dadurch Nord-Vietnam profitiert und ist Ziel von steigenden Zahlen ausländischer Investoren, die zuvor in Süd-Vietnam aktiv waren. Nord-Vietnamesische Städte verzeichnen inzwischen höhere ausländische Direktinvestitionen. Akkumuliert weist die Generalstatistik von Vietnam Ende 2015 folgende FDI’s (Foreign Direct Investments) aus:

Nord-Zentral und zentrale Küstenregion:               18,9 %
Südosten                                                                43,5 %
Mekong River Delta                                                  6,0 %
Öl und Gas                                                               1,0 %
Red River Delta                                                      25,6 %
Binnenland Nord und Bergregion                             4,7 %

Ein Beispiel ist der Indusstriepark in Hai Phong. Die Stadt Hai Phong verzeichnet die zweit höchsten ausländischen Direktinvestitionen (nach Ho Chi Minh City). Hai Phong liegt im Hanoi-Hai Phong-Ha Long Wirtschafts-Dreieck in der Nähe des größten und nördlichsten Seehafens, ein Vorteil für die Seefrachten zwischen Hai Phong, den ASEAN-, US- und Europa-Märkten. Der Cat Bi International Airport hat Direktverbindungen zu verschiedenen anderen vietnamesischen Regionen, inklusive Ho Chi Minh und Da Nang, sowie Flugverbindungen zu anderen asiatischen Ländern. Der neue Higway nach Hanoi, der auch nach Norden führt, hat zu steigendem Warenverkehr beigetragen. Durch die Fertigstellung der Highway-Verbindung nach Mong Cai und Lang Sond, die zwei vietnamesischen Städte an der Grenze zu China, sind die Lieferungen der Waren in die chinesischen Städte von Dongxing und Pingxiang der Guangxi-Region erheblich angestiegen. Nach den letzten Verfügungen der Regierung profitieren ausländische Investoren eine Reihe von Steuervergünstigungen, inklusive einer bevorzugten Gewerbesteuerrate und Ausnahmereglung bei der Importsteuer (bezogen auf Export orientierte Produktionsbetriebe). Arbeitnehmer zahlen eine geringere Abgaben auf ihre Gehälter und Löhne. Die Arbeitskosten sind daher in Hai Phong niedriger als in den Nachbarregionen. Die monatlichen Lohnkosten pro Arbeitnehmer starten inkl. Versicherung bei ca. USD 200 – 250 monatlich.

Hier einige Beispiele zu den Arbeitskosten pro Monat:

Ungelernter Arbeiter                                 USD 145 – 182
Facharbeiter                                             USD 159 -  261
Vorarbeiter                                                USD 160 – 318
Techniker                                                  USD 173 – 355
Ingenieur (College)                                   USD 182 – 364
Ingenieur (Universität)                              USD 227 – 636
Verwaltungsangestellter                           USD 273 – 364
Leitender Angestellter                              USD 455 – 1.455

Die Krankenversicherung liegt bei 1,5 % (3 % für den Arbeitgeber), die Sozialversicherung bei 8 % (18 % für den Arbeitgeber) und die Arbeitslosenversicherung 1 % (1 % für den Arbeitgeber). Diese Angaben basieren auf den Umrechnungskurs ca. USD 1 = VND 22.000, des HKTDC und des Industrieparks Hai Phong Industrial Parks 2016.

Der Industriepark Hai Phong beherbergt inzwischen 35 verschiedene Industrieproduktionsbetriebe, die durch Investitionen aus den ASEAN-Staaten, Japan, Korea, Taiwan und Hong Kong entstanden sind. Dort wird nach dem geltenden Umweltschutzrecht produziert. Angesiedelt sind u. a. elektrische und elektronische Produktionsbetriebe, Ingenieurtechnik, Pharmazeutik und Gesundheitspflege, unterstützende Industrieprodukte, Konsumgüter sowie Baumaterialien. Einige der dort angesiedelten Produktionsbetriebe mit ausländischen Direktinvestitionen von z. B. angrenzenden Ländern beliefern ihre Kunden in Vietnam und sparen nicht nur an den Arbeits- sondern auch an Logistikkosten.

Jedoch besteht noch ein Mangel an gut ausgebildeten Technikern und Ingenieuren in den Schlüsselindustrien, die für die Herstellung von Präzisionswerkzeugen unentbehrlich sind. Das hatte einige Unternehmen aus Hong Kong abgeschreckt, sich dort zu engagieren. Das Material-Zuliefer-Problem bei den etablierten Produktionsbetrieben im Hai Phong Industriepark wurde durch Lieferungen aus dem angrenzenden China zum großen Teil gelöst.

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Philippinen - 21. Heißluftballon-Festival in Clark Freeport Zone


Bildquelle: Dr. Andreas Klippe "Heißluftballons am philippinischen Himmel"

Bereits zum 21. Mal fand die “Philippine International Hot Air Balloon Fiesta” in der Clark Freeport Zone in der Provinz Pampanga statt.

In der Zeit zwischen dem 9. und 12. Februar 2017 gab es neben 30 Heißluftballons aus 14 Ländern auch Vorführungen mit Segelfliegern, Paraglidern, Hubschraubern und Cross-Autos.

Zwei deutschen Balloons waren auf den Philippinen zum wiederholten Mal vertreten, die Firma Kadach Hausverwaltung und die Firma Garant-Möbel vertreten durch ihren Chairman und Inhaber Hans Lauten.

Beide Firmen nutzten die Gelegenheit, um mit ihren Heißluftballons Werbung für Ihre Produkte in Südost-Asien zu machen.

Viel Spaß beim Anschauen der Filme von 2016 und 2017.

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Veranstaltungen und Termine

18. bis 25. Juni 2018
3. Wirtschaftsdelegationsreise V. R. CHINA
in die Städte Hangzhou, Zibo und Weihai
für deutsche kleine und mittelständische Unternehmen

Kontakt: Deutsch-Asiatischer Wirtschaftskreis e. V.
Tel. 06103 7315333, E-Mail: daw@daw-ev.de

Andere

4. Mai 2017, 18.00 Uhr
Die Seidenstraßeninitiative: Was passiert, wenn China sein Wirtschaftsmodell exportiert?
Vortrag von Prof. Dr. Doris Fischer von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Angekündigt durch: CHINA-INSTITUT an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Ort: IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main
Kosten: 10 EUR, Studenten: 3 EUR. Kostenfrei für Mitglieder des China-Institutes
Anmeldung: m.troester@em.uni-frankfurt.de

27. Juni 2017
INDIA DAY – das Unternehmerforum
Angekündigt durch: Maier + Vidorno Indien
Ort: Congress Center Köln Messe

11. bis 15. Juni 2018
ACHEMA 2018 in Frankfurt am Main, Messe Frankfurt
Angekündigt durch: Dechema Ausstellungs-GmbH
www.achema.de

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Impressum

Herausgeber: DAW Deutsch-Asiatischer Wirtschaftskreis e. V.,
Building B office twenty, 5th floor,
Robert-Bosch-Str. 32, 63303 Dreieich bei Frankfurt am Main,
Tel. +49 6103 7315333, Fax +49 6103 7315331
E-Mail: daw@daw-ev.de  Web: www.daw-ev.de

Alle Rechte vorbehalten. Wir weisen ausdrücklich daraufhin, dass alle Haftungen ausgeschlossen sind. Die Texte und Bilder basieren auf Informationen aus dem Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreis e. V. sowie von Mitgliedern des DAW und anderen Unternehmen, von Ministerien in Deutschland oder aus Asien sowie Presseauszüge mit Quellenangaben.

Redigierung: Erich Willmann, Journalist
Finishing:      Alexander Holtermann, Vize-Präsident DAW

Bilder und Logos: DAW, Frankfurter Sparkasse, Dechema, Kinder in Nepal e. V., Kristin Kays,  Business & Diplomacy, Bodo Fröhlich Berlin, Value Retail Management GmbH, Dr. Andreas Klippe, DAW-Repräsentant Philippinen

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